Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat Kommunikationsprobleme in der EHEC-Krise eingeräumt. Im ZDF sagte er, verwirrende Informationen seien jedoch vor allem von selbst ernannten Experten in die Welt gebracht worden. Eine Zuständigkeitsdebatte lehnte Bahr ab. Dagegen forderte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die direkte Weitergabe von Klinikinformationen an das Robert-Koch-Institut auf elektronischem Wege. Er kritisierte damit den vorgeschriebenen Informationsweg über die Landesbehörden.