Hamburg (dpa) - In Hamburg hat das juristische Nachspiel wegen der EHEC-Gurkenwarnung begonnen. Die Anwälte eines spanischen Obst- und Gemüsehändlers reichten beim Verwaltungsgericht Eilantrag auf Akteneinsicht ein. Am Ende könnte es um Schadenersatz in Millionenhöhe gehen. Die Hamburger Gesundheitsbehörde hatte über EHEC-Funde auf spanischen Gurken informiert. Danach brach dort das Geschäft ein. Die Zahl der EHEC-Erkrankungen geht inzwischen zurück. Gesundheitsminister Daniel Bahr sieht Chancen für ein baldiges Ende der Epidemie. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden.