Berlin (dpa) - Die bankrotte City BKK braucht die Unterstützung anderer Krankenkassen, um Berge von unbearbeiteter Post zu bewältigen. Es gebe in vier Leistungsbereichen Rückstände bei der Bearbeitung, sagte Kassenvorstand Oliver Reken der Tageszeitung «Die Welt». Bis Ende Juni sollten aber alle unbearbeiteten Anträge erledigt sein. Begründet wurde die verzögerte Bearbeitung mit der hohen Belastung der Mitarbeiter. Nach Angaben von Reken haben bislang fast 100 000 der ehemals gut 130 000 Mitglieder die City BKK verlassen und sind zu anderen Kassen gewechselt.