New York (dpa) - Die britische Schauspielerin Emma Watson hat als Hermine in den erfolgreichen «Harry Potter»-Verfilmungen zwar Millionen verdient, doch der Preis, den sie für Ruhm und Reichtum zahlen musste, war hoch.

In der neuen US-Ausgabe der Frauenzeitschrift «Vogue» sagt sie im Rückblick: «Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben. Ich lebte in einer Blase. Ich wurde gefunden und ausgesucht für die Rolle. Und jetzt versuche ich verzweifelt, meinen Weg da durch zu finden.» Weder sie, die bei Drehbeginn neun Jahre alt war, noch ihre Eltern, Rechtsanwälte von Beruf, seien wirklich darauf vorbereitet gewesen, was auf die heute 21-Jährige zukommen würde, während andere ihre Jugend genossen: Jahre des ständigen Drehens und Interviewgebens. Die Filmcrew sei zu ihrer Ersatzfamilie, der Masken-Raum ihr Spielplatz geworden, so Emma: «Ich saß oft da und spielte mit Lippenstiften, Grundierungen und Lidschatten.» Der letzte Teil der «Harry Potter»-Serie kommt am 14. Juli in die deutschen Kinos.

Bericht in der «Vogue»