De Maizière will an Afghanistan-Kurs festhalten

Dresden (dpa) - Trotz des erneuten Anschlags auf deutsche Soldaten in Afghanistan will Verteidigungsminister Thomas de Maizière am bisherigen Kurs des Bundeswehreinsatzes festhalten. Die Strategie sei richtig, sie greife, die Taliban würden an Boden verlieren. In seinen Gedanken und Gebeten sei er bei dem Gefallenen und seinen Angehörigen. Bei dem Anschlag waren ein Soldat getötet und fünf verwundet worden. Es ist der vierte getötete Deutsche in Afghanistan in nicht einmal zehn Tagen. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Hunderte Bootsflüchtlinge im Mittelmeer vermisst

Paris (dpa) - Im Mittelmeer ist offenbar ein Boot mit mehreren hundert Flüchtlingen an Bord verunglückt. Bis zu 270 Menschen würden vermisst, berichteten französische Medien. Das Boot soll von Libyen aus Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen haben. Italienischen Medienberichten zufolge waren vermutlich mindestens 700 Menschen an Bord. Die tunesische Küstenwache und Armeeeinheiten hätten rund 570 Passagiere in Sicherheit bringen können, berichtete die tunesische Nachrichtenagentur TAP. Mindestens zwei Tote wurden geborgen - von den restlichen Menschen fehle noch jede Spur.

China weist Beteiligung an Google-Angriff von sich

Peking (dpa) - Die chinesische Regierung hat jede Mitschuld an der neuen Attacke auf den Internetkonzern Google und seine Nutzer zurückgewiesen. Es sei absolut inakzeptabel, China die Schuld für diese Probleme zuzuschieben. Das sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Google hatte die Nutzer seines E-Mail-Dienstes Gmail vor Betrügern gewarnt, die sich Passwörter erschlichen hatten und damit in Konten eingedrungen waren. Der Konzern hat den Angriff nach eigenen Angaben in die chinesische Stadt Jinan zurückverfolgt.

Hunderte Taliban greifen pakistanischen Grenzposten an