Hamburg (dpa) - Rund drei Wochen nach dem Auftreten der ersten EHEC-Fälle gibt es in der besonders betroffenen Stadt Hamburg weiter keine Entwarnung. Die Lage sei nach wie vor angespannt. Das sagte Prof. Jörg Debatin, Vorstandschef des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Zur Zeit würden in der Klinik 102 HUS-Patienten, also diejenigen mit einer schweren Komplikation, behandelt. Darunter seien 27 Kinder und fünf schwangere Frauen. In der Nacht starb in der Klinik eine 81-jährige Frau an den Folgen der Infektion. Es war der 17. EHEC-Todesfall in Deutschland.