Berlin (dpa) - Beim dritten Anschlag innerhalb von neun Tagen ist in Afghanistan erneut ein Bundeswehr-Soldat getötet worden. Die traurige Bilanz: Insgesamt vier Tote und ein Dutzend verwundeter deutscher Soldaten. Verteidigungsminister Thomas de Maizière drückte seine Trauer aus, bekräftigte aber auch: Vor Gewalt dürfe man nicht weichen. Die deutsche Strategie sei richtig. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte, die Strategie führe offenkundig nicht zu einer zunehmenden Stabilisierung Afghanistans. Die Linken forderten erneut, die Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan abzuziehen.