München (dpa) - Der Waliser Howard Marks war Nuklearphysiker, Lehrer, Geldwäscher, Flüchtling und Spion. Vor allem aber war er einer der raffiniertesten, erfolgreichsten Drogenschmuggler der 70er und 80er Jahre.

Jetzt kommt ein Film über den Mann in die Kinos, dessen Kampf für die Legalisierung des Kiffens ihn zum Idol von Cannabis-Freunden auf der ganzen Welt machte. «Mr. Nice» beruht auf der millionenfach verkauften Biografie von Marks. Der Drogenbaron wird gespielt von Rhys Ifans, der einem größeren Publikum vor allem als schrulliger Mitbewohner von Hugh Grant in «Notting Hill» bekannt wurde. «Marihuana ist sehr gefährlich. Ich würde niemanden empfehlen, damit anzufangen», sagte Regisseur Bernard Rose. Seinem Film allerdings merkt man diesen moralischen Fingerzeig nicht an.

Mr. Nice, Großbritannien 2010, 121 Min., FSK ab 12, von Bernard Rose, mit Rhys Ifans, Chloë Sevigny, David Thewlis

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