Luxemburg (dpa) - Die Euroländer verstärken ihren Druck auf das Pleite-bedrohte Griechenland. Ohne ein neues Sparpaket werde Athen kein neues Geld bekommen, machten die Euro-Finanzminister in Luxemburg nach zweitägigen Krisenberatungen deutlich. Die Europäer werden nicht vor Juli über zusätzliche Hilfen entscheiden. Aufgestockt hat die die EU ihren Krisenfonds EFSF für Wackelkandidaten unter den Euro-Ländern. Die Garantien steigen dazu von derzeit 440 Milliarden auf 780 Milliarden Euro. Deutschlands Anteil wird auf 211 Milliarden Euro Garantien steigen.