Luxemburg (dpa) - Schuldensündern in der Eurozone drohen in Extremfällen milliardenschwere Strafen. Die EU-Staaten verständigten auf eine Verschärfung des Euro-Stabilitätspaktes. Künftig können Euro-Staaten nicht nur für überhöhte Defizite, sondern auch für zu hohe Staatsschulden zur Verantwortung gezogen werden. Das in die Verhandlungen eingebundene Europaparlament muss dem Kompromiss allerdings noch zustimmen. Zuvor hatten die EU-Finanzminister den Druck auf Griechenland erhöht. Ohne ein neues Sparpaket bekommt das von der Pleite bedrohte Griechenland kein frisches Geld.