Luxemburg (dpa) - Nach langem Streit zeichnen sich die Konturen eines neuen Rettungsplans für Griechenland ab. Die Euro-Finanzminister beschlossen in Luxemburg, dass private Gläubiger wie etwa Banken auf freiwilliger Basis einen Teil der Lasten tragen sollen. Das Paket soll nach nicht-offiziellen Angaben einen Umfang von bis zu 120 Milliarden Euro haben. Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker sagte, endgültige Entscheidungen sollten Anfang Juli fallen. Dazu gehöre auch die Freigabe der von Athen dringend benötigten 12-Milliarden-Kredittranche aus dem alten Hilfsprogramm.