Damaskus (dpa) - Syriens Präsident Baschar al-Assad ist auch in seiner dritten Rede seit Beginn der Proteste nicht auf die Demonstranten zugegangen. «Keine Reform durch Sabotage und Chaos», sagte Assad in einer Rede, die von arabischen und internationalen TV-Sendern übertragen wurde. Die Regimegegner seien Extremisten, die sich moderne Waffen und Kommunikationsgeräte beschafft hätten. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern wurden seit Beginn der Ausschreitungen mehr als 1500 Menschen getötet.