Berlin (dpa) - Für seinen Spielfilm «Vier Leben» hat es den italienischen Filmemacher Michelangelo Frammartino in das kalabrische Hinterland verschlagen, wo er akribisch die archaischen Sitten und Gebräuche der Dorfbewohner studierte.

Die verschiedenen Geschichte inspirierten ihn zu einem Spielfilm über die Wanderung der Seele von einem Körper in den anderen. Während der Entwicklung des Drehbuches nahm der Regisseur tausende von Fotos auf und zeichnete jede Szene des Films vorab in Form eines Storyboards. Herausgekommen ist ein kleines visuelles Meisterwerk, das fast ohne Dialoge auskommt.

(Vier Leben, Italien 2010, 88 Min., FSK ab 0 Jahren, von Michelangelo Frammartino, mit Giuseppe Fuda, Bruno Timpano, Nazareno Timpano)

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