Düsseldorf (dpa) - Nach dem Umbau der einstigen Krisenbank IKB suchen Vorstand und Eigentümer weiter nach einem Käufer. Die Risiken seien reduziert worden, die Liquidität gelte als gesichert und die EU-Auflagen könne das Institut inzwischen weitgehend erfüllen.

Der Vorstand unterstütze den Verkaufsprozess durch Lone Star, teilte die Mittelstandsbank am Mittwoch in ihrem Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 mit. Der US-Finanzinvestor hatte im vergangenen Herbst angekündigt, die IKB verkaufen zu wollen.

Lone Star hatte die Bank vor knapp drei Jahren übernommen, nachdem das Institut als erstes deutsches Geldhaus in den Strudel der weltweiten Finanzkrise geraten war. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die IKB bereinigt um Sonderfaktoren einen Verlust von 136 Millionen Euro.

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