Paris (dpa) - Frankreich hat zugegeben, die Gegner des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi mit Waffen zu versorgen. Sturmgewehre, Raketenwerfer und Panzerabwehrrohre werden seit Ende Juni per Fallschirm über einer Bergregion südwestlich von Tripolis abgeworfen. Deutschland wiederum wird der Nato keine Bombenbauteile für den Libyenkrieg liefern. Das Bündnis habe ein entsprechendes Angebot abgelehnt, erklärte das Verteidigungsministerium in Berlin. Unterdessen machen die libyschen Rebellen weiter Boden gut, ihnen fiel ein prall gefülltes Waffenlager in die Hände.