Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, hat eingeräumt, dass eine bessere Bundeswehr-Ausrüstung den tödlichen Anschlag in Afghanistan wohl nicht verhindert hätte. In diesem konkreten Fall wäre kein Schutz geeignet gewesen, es zu verhindern, sagte der FDP-Politiker im ZDF-«Morgenmagazin». Gestern war erneut ein deutscher Soldat in einer Sprengfalle im Norden Afghanistans ums Leben gekommen. Königshaus hatte in der Mainzer «Allgemeinen Zeitung» gerügt, dass deutsche Soldaten mangels Ausrüstung Sprengfallen nicht rechtzeitig entschärfen können.