Berlin (dpa) - Kritik an der WM-Vorbereitung, der mangelnden Präsenz von Bundestrainerin Silvia Neid und der Vermarktung von Nationalspielerin Fatmire Bajramaj: Cheftrainer Bernd Schröder von Turbine Potsdam lässt derzeit kaum eine Gelegenheit aus, öffentlich seine Meinung kundzutun.

Seine Beweggründe erläutert der Meistertrainer im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

In letzter Zeit hagelte es von Ihnen Kritik an Silvia Neid - unter anderem, weil sie sich zu wenig in Potsdam blicken lässt. Was haben Sie eigentlich gegen die Bundestrainerin?

Schröder: «Wir haben keine Dinge, die uns in der Endkonsequenz entzweien. Wir sind uns viel näher als Neid es mit anderen Trainern der Clubs ist. Wenn sie uns nichts wert wäre, würden wir sagen: Bleib, wo du bist. Das Entscheidende ist nicht, dass sie nach Potsdam kommen soll, um Spieler zu beobachten. Es gehört sich einfach, dass man in eine Region mal kommt und sich präsentiert.»

Hätten Sie ihr das nicht auch unter vier Augen sagen können?

Schröder: «Es ist wichtig, dass ich diesen Hinweis gebe - auch in der Öffentlichkeit. Ich spreche das aus, was alle Leute denken. Ich finde, es muss einfach mal gesagt werden, weil es die Empfindung dieser Region ist.»

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