Brüssel (dpa) - Nach der Vorlage einer neuen EU-Finanzplanung gerät die EU-Kommission unter Beschuss. Vor allem die Pläne für neue «EU-Steuern» und die Abschaffung von Rabatten lehnen die Regierungen der Hauptzahler ab. Es gebe keinen Bedarf für eine solche Steuer, denn die EU habe kein Finanzierungsproblem, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte gestern den Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 vorgeschlagen. Demnach sollen die Ausgaben im Vergleich zur Vorperiode um fünf Prozent von 925 auf 972 Milliarden Euro steigen.