Köln (dpa) - Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem dreitägigen Israel-Besuch aufgebrochen. In Tel Aviv und Jerusalem will er Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und israelische Parlamentarier treffen. Bei dem Besuch könnten vor dem Hintergrund des geplanten Panzergeschäfts mit Saudi-Arabien auch Rüstungsfragen eine Rolle spielen. Einwände Israels gegen die nicht offiziell bestätigte Exportgenehmigung des Bundessicherheitsrats für 200 Leopard-2-Kampfpanzern werden aber nicht erwartet. Experten gehen davon aus, dass die Entscheidung mit Israel abgestimmt war.