FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> ist am Montag angesichts der weiterhin dominierenden europäischen Schuldenkrise unter die Marke von 1,41 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4035 Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch über der Marke von 1,41 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,4146 (Donnerstag: 1,4202) Dollar festgesetzt.

Einige Marktteilnehmer fürchten offenbar, dass der am Donnerstag geplante Gipfel der Regierungschefs der Eurozone noch keine Lösung bringen wird, sagten Händler. Die Vielzahl von Ansätzen und die verhärteten Standpunkte von EU-Politikern und EZB belasteten die Gemeinschaftswährung. Auch die weitere Zuspitzung an den Anleihemärkten der Eurozone drücke auf den Eurokurs. So sind die Risikoaufschläge für spanische, italienische und griechische Staatsanleihen erneut deutlich gestiegen.

Eine Rekordtief erreichte der Euro zum Schweizer Franken. Er sank zeitweise bis auf 1,1405 Franken. Dies war der tiefste Stand seit der Einführung der Gemeinschaftswährung. Zuletzt erholte sich der Euro jedoch etwas und wurde mit 1,1490 Franken notiert.