Berlin (dpa) - Wikileaks-Gründer Julian Assange soll auf der Medienwoche der Internationalen Funkausstellung in Berlin sprechen. Der Internet-Aktivist wolle am 6. September eine Rede über die digitale Öffentlichkeit halten, teilte das Medienboard Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit.

Sollte Assange, der zur Zeit in Großbritannien unter Hausarrest steht, nicht persönlich kommen können, werde er live über Satellit zugeschaltet. Assange lebt seit seiner Festnahme im Dezember 2010 unter strikten Auflagen in Großbritannien. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte unzählige diplomatische Depeschen veröffentlicht und damit unter anderem die USA bloßgestellt.