Los Angeles (dpa) - Feuerwerk für Katy Perry: Die 26-Jährige geht mit neun Nominierungen als Favoritin in das Rennen um die «MTV Video Music Awards». Lady Gaga (25) musste sich diesmal mit drei Nennungen begnügen.

Im vorigen Jahr hatte sie mit 13 Nominierungen einen Rekord in der Geschichte der Videomusikpreise des Senders MTV aufgestellt. Perry war außer sich. «Neun? Ich dachte erst, das wäre ein Druckfehler», sagte sie laut MTV. «Ich bin noch nie bei irgendwas neunmal nominiert worden.»

Perry, die mit ihrem Hit «Firework» Furore machte, könnte unter anderem in den Sparten bestes Popvideo, Regie, Spezialeffekte und in der Königskategorie «Video des Jahres» gewinnen. Bei dem in Budapest gedrehten «Firework»-Video hatten Perry und ihr Partner, ein deutsches Telekommunikationsunternehmen, einen Trick genutzt: Statt Komparsen zu bezahlen, veranstalteten Sängerin und Firma einen Wettbewerb. Die Gewinner durften dann für Perry durchs Video tanzen.

Mit je sieben Nominierungen für ihre Musikvideos sind die britische Sängerin Adele («Rolling in the Deep») und Rapper Kanye West («All of the Lights», «Power») im Rennen. Bruno Mars hat mit seinem Hit «Grenade» vier Gewinnchancen. Mehrfach nominiert wurden auch Beyoncé, Eminem und die Rapperin Nicki Minaj. Um den Top-Preis «Video des Jahres» konkurrieren mit Katy Perry, Adele und Bruno Mars auch Rapper Tyler, the Creator und die Beastie Boys.

Bei der Preisverleihung im September vergangenen Jahres hatte Lady Gaga in einem Kleid aus Fleischfetzen acht Trophäen mit nach Hause genommen. Die diesjährigen Preise werden am 28. August in Los Angeles vergeben. Musikfans können zuvor für ihre Favoriten stimmen.

MTV-Bericht

Nominierungsliste