Brüssel (dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone wollen eine Ausbreitung der Schuldenkrise auf andere Länder wie Italien oder Spanien unbedingt verhindern.

So könne es für gefährdete Länder künftig so genannte «vorbeugende Programme» geben, heißt es in dem Entwurf für die Abschlusserklärung des Brüsseler Eurogipfels vom Donnerstag. Diese Programme sollten vom europäischen Krisenfonds für finanzschwache Eurostaaten EFSF finanziert werden. Spanien und Italien werden in diesem Zusammenhang nicht ausdrücklich genannt; für die Finanzmärkte sind die beiden großen südeuropäischen Volkswirtschaften aber seit längerem die nächsten Wackelkandidaten.