Berlin (dpa) - Die gekündigte Altenpflegerin Brigitte Heinisch verlangt nach ihrem Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Entschuldigung. Der Gerechtigkeit sei nicht genüge getan, sagte die 49-Jährige. Der Heimbetreiber hatte der Altenpflegerin gekündigt, nachdem sie Strafanzeige wegen Missständen in der Pflege erstattet hatte. Der Menschenrechtsgerichtshof sieht in der Kündigung eine Verletzung der Meinungsfreiheit und sprach der Pflegerin 15 000 Euro Entschädigung zu. Das Urteil hat aber keine direkten Auswirkungen auf die Kündigung.