Brüssel (dpa) - Mit einem Bündel an Hilfsmaßnahmen wollen die Euro-Länder Griechenland vor der Pleite retten und eine Ausbreitung der Krise auf andere gefährdete Staaten verhindern. An den Kosten will sich erstmals auch die Finanzbranche beteiligen - und zwar freiwillig. Das geht aus dem Entwurf für die Abschlusserklärung des Brüsseler Eurogipfels hervor. Der europäische Krisenfonds soll vorbeugend für gefährdete Euro-Länder Geld bereitstellen. Griechenland wird vom Krisenfonds mit frischem Geld zu niedrigen Zinsen versorgt. Der Zinssatz soll bei rund 3,5 Prozent liegen.