Santiago de Chile (dpa) - In Chile ist die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Opfer des Erdbebens von 2010 vorgegangen. Die Menschen hatten eine schnellere Hilfe beim Wiederaufbau gefordert. Die Auseinandersetzungen dauerten stundenlang. Es gab mehrere Verletzte. Die Bewohner des Küstenortes Dichato beschwerten sich, dass auch fast eineinhalb Jahre nach der Katastrophe keine Hilfe eingetroffen sei. Die Menschen waren nach dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami Ende Februar 2010 obdachlos geworden.