Tokio (dpa) - Die japanische Regierung will weiteren Haushalten in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima eine Evakuierung empfehlen. Man werde voraussichtlich in den nächsten Tagen weitere bestimmte Stellen in einem Wohngebiet benennen, bei denen die Strahlenbelastung über eine international empfohlene Höchstgrenze im Jahr zu steigen drohe. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano laut Medien. Im vergangenen Monat waren erstmals rund 100 Haushalte in der Stadt Date, die außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das AKW liegt, zu sogenannten «hot spots» erklärt worden.