Görlitz (dpa) - Das Hochwasser im Osten Sachsens verliert an Kraft. In der Nacht zum Freitag wurde an der Lausitzer Neiße zwar die Schwelle zur zweithöchsten Alarmstufe 3 am Pegel Görlitz überschritten, die höchste Stufe drohte zunächst aber nicht mehr.

«Der Richtwert der Alarmstufe 4 wird nicht mehr erreicht», sagte die Hydrologin Petra Walther vom sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Freitagmorgen. Der Pegelstand lag in Görlitz da bei gut 5,20 Metern.

Das aktuelle Hochwasser sei nicht mit der Situation im Sommer letzten Jahres vergleichbar, sagte Walther. Damals war der Wasserstand bei 7 Metern. «2010 war es viel extremer.» Auch an anderen Flüssen der Region gab es Zeichen der Entspannung. Neben der Lausitzer Neiße wurde nur noch am Oberlauf der Spree vor extremen Wassermassen gewarnt, dort galten am Freitagmorgen noch Hochwasserwarnungen der Stufe 2.

Hochwasserwarnungen