Istanbul (dpa) - Der Prozess wegen der tödlichen Schnapsvergiftung von drei deutschen Schülern in der Türkei zieht sich hin. Das Gericht in Antalya hat den Prozess erneut vertagt. Ihm lag heute immer noch keine amtliche Bestätigung über den späteren Tod des Lehrers vor, der die Schülergruppe begleitet hatte und als Zeuge gehört werden sollte. Die Bestätigung sei formal nötig, um auf eine Aussage des Lehrers verzichten zu können, teilte die türkische Anwältin der deutschen Opferfamilien mit. Neuer Verhandlungstermin ist der 9. September.