London (dpa) - Am Tag nach dem plötzlichen Tod der Sängerin Amy Winehouse hat die Polizei die Suche nach den Ursachen vorangetrieben.

Die Leiche der 27-Jährigen sollte möglicherweise noch am Sonntag obduziert werden. Die Polizei erhofft sich davon Aufschlüsse darüber, woran die Musikerin gestorben sein könnte. Ein Polizeisprecher hatte am späten Samstagabend darum gebeten, von Spekulationen um die Todesursache abzusehen.

Mehrere Medien hatten berichtet, die seit langem mit Drogen- und Alkoholproblemen kämpfende Sängerin sei an einer Überdosis oder einer Alkoholvergiftung gestorben. Außerdem machten Gerüchte die Runde, jemand sei kurz vor ihrem Tod bei Winehouse gewesen. Nachbarn wollten Schreie gehört haben. Die Polizei betonte, es sei niemand festgenommen worden.

Unterdessen soll Winehouse' Vater Mitch von einer Reise nach New York zurückgekehrt sein, wo er eigentlich ein Konzert geben sollte. Mitch Winehouse hatte vergangenes Jahr seine erste Platte als Swingsänger herausgebracht. Ein Sprecher kündigte an, dass die Familie zu gegebener Zeit eine Stellungnahme abgeben werde.

Amy Winehouse, die für ihre charakteristische, rauchige Soulstimme berühmt war und vor allem mit ihrem Album «Back to Black» (2006) weltbekannt wurde, war am Samstagnachmittag tot in ihrer Wohnung im Norden Londons gefunden worden. Der frühe Tod der Sängerin löste weltweit Betroffenheit aus.

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