Duisburg (dpa) - Der Jahrestag der Loveparade-Katastrophe von Duisburg ist mit einem stillen Gedenken von Angehörigen der Opfer am Unglücksort zu Ende gegangen. Sie waren nach der öffentlichen Gedenkveranstaltung in der MSV-Arena mit Bussen zu dem Tunnel gebracht worden, in dem sich vor genau einem Jahr die Massenpanik mit 21 Toten entwickelt hatte. Eineinhalb Stunden lang hatte dort niemand sonst Zutritt, damit die Angehörigen in aller Stille trauern konnten. Sie wurden von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und mehreren Notfallseelsorgern begleitet.