Moskau (dpa) - Zwei Wochen nach der Schiffskatastrophe auf der Wolga haben Taucher in dem Wrack drei weitere Leichen entdeckt. Damit stieg die Zahl der Toten beim schwersten Schiffsunglück in Russland seit 25 Jahren auf mindestens 117. Die Opfer werden zur Obduktion in die nahe Stadt Kasan rund 750 Kilometer östlich von Moskau gebracht. Zwei mächtige Schwimmkräne hatten die «Bulgaria» aus 20 Meter Tiefe gezogen. Das Wrack ragt bereits zu einem Großteil aus dem Wasser und könnte noch heute vollständig gehoben werden.