Hannover (dpa) - Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat nach dem Attentat in Norwegen radikalisierte Einzeltäter als große Gefahr bezeichnet. Es sei erschreckend, zu welchen Anschlägen solche Täter in der Lage seien, sagte er. Für die Sicherheitsbehörden sei eine frühzeitige Erkennung äußerst schwierig. Das hätten der Fall des Islamisten in Frankfurt und jetzt der Amoklauf des Rechtsextremisten in Norwegen gezeigt. Das Internet diene oft als Kommunikations- oder als Radikalisierungsplattform. Hier müsse die Prävention ansetzen, fordert Schünemann.