Oslo (dpa) - Norwegen trauert um die fast hundert Toten der beiden Anschläge vom Freitag. Bei einem Trauergottesdienst im Osloer Dom sagte Ministerpräsident Jens Stoltenberg: Jeder einzelne Tote sei ein unersetzlicher Verlust. Zusammen bedeuteten sie eine nationale Tragödie. Bei dem Massaker auf der Ferieninsel Utøya hatte der rechtsradikale Täter mindestens 85 Jugendliche aus einem Sommerlager erschossen. Noch immer werden Vermisste gesucht. Kurz vorher ließ er eine Autobombe in Oslo detonieren. Dabei starben mindestens sieben Menschen.