Berlin (dpa) - Nach den Attentaten in Norwegen hat SPD-Chef Sigmar Gabriel davor gewarnt, dass Angst den Alltag bestimmt. Die Angst vor Attentaten und Terror dürfe nicht dazu führen, dass man politisches Engagement in der Öffentlichkeit einstelle, Politiker nur noch hinter dickem Panzerglas zu sehen bekomme oder keine politischen Jugendzeltlager mehr durchführe. Das schrieb er in der «Bild am Sonntag». Mörder und Terroristen wollten Angst verbreiten und dass man sich zurückziehe. Und genau das dürfe man nicht zulassen. Sonst hätten sie gewonnen, schrieb der SPD-Chef.