Berlin (dpa) - Belgier und Franzosen mögen sich nicht: Mit diesem Vorurteil zumindest spielt Dany Boon in seiner jüngsten Komödie «Nichts zu verzollen». Der Film handelt von dem belgischen Zollbeamten Ruben Vandevoorde, der ein wahrer Franzosenhasser ist.

An der französisch-belgischen Grenze zu Courquain herrscht deshalb verbaler Kleinkrieg. Ruben schikaniert französische Grenzgänger und macht das Leben seines Kollegen Mathias Ducatel auf der Seite des Erbfeinds zur Hölle. Als die Grenzen im Zuge des Schengener Abkommen fallen, wird alles zunächst nur noch schlimmer. Mit «Nichts zu verzollen» schließt Dany Boon inhaltlich und geografisch nahtlos an seinen grenzenlosen Erfolg von «Willkommen bei den Sch'tis» an.

(Nichts zu verzollen, Frankreich 2011, 108 Min., FSK ab 12, von Dany Boon, mit Dany Boon, Benoît Poelvoorde, Julie Bernard)

«Nichts zu verzollen»