Oslo (dpa) - Norwegens Geheimdienst PST war bereits im März auf den Attentäter Anders Behring Breivik wegen eines Chemikalienkaufs aufmerksam geworden. Das bestätigte Geheimdienstchefin Janne Kristiansen dem TV-Sender NRK. Breivik habe bei einem polnischen Händler für Chemikalien umgerechnet 15 Euro eingezahlt und sei deshalb auf entsprechenden Listen aufgetaucht. Das sei aber nicht ausreichend für eine aktive Überwachung gewesen. Die im Regierungsviertel explodierte 500-Kilo-Bombe war aus Kunstdünger hergestellt worden.