Berlin (dpa) - Der vom Fußball-Weltverband lebenslang gesperrte Mohamed bin Hammam hat die FIFA zur Veröffentlichung der Beweise gegen ihn aufgefordert. In einem offenen Brief bekräftigte der ehemalige FIFA-Präsidentschaftskandidat erneut seinen Willen zur Berufung gegen das Urteil der Ethikkommission. Seiner Meinung nach könne die FIFA keinen einzigen Beweis vorlegen, um zu zeigen, dass er Delegierten für ihre Stimmen Geld gegeben habe, schrieb der Katarer auf seiner Internetseite. Die FIFA hatte ihn wegen Bestechung am Samstag auf Lebenszeit von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen.