Rom (dpa) - Experten und Politiker beraten in Rom unter Führung der Vereinten Nationen über Auswege aus der Hungerkatastrophe in Ostafrika. Bei der Konferenz der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft soll nicht nur humanitäre Soforthilfe, sondern vor allem auch die langfristige Vorbeugung im Vordergrund stehen, hieß es. Nach der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren ist am Horn von Afrika eine verheerende Hungersnot ausgebrochen. Zehntausende Menschen sind in den Krisenregionen bereits gestorben. Laut Experten sind mindestens 120 Millionen Dollar Soforthilfe nötig.