Gera (dpa) - Ein früherer Bundeswehrsoldat, der im vergangenen Jahr in Afghanistan einen Kameraden erschossen hatte, muss sich ab September vor Gericht verantworten. Die Anklage sei unverändert zugelassen worden, sagte die Sprecherin des Landgerichts Gera, Andrea Höfs. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann fahrlässige Tötung und Ungehorsam in einem besonders schweren Fall vor. Der damals 21-Jährige soll zum Spaß in einem Zelt mit seiner Pistole herumgefuchtelt und abgedrückt haben.