Die einheimische Konkurrenz von Shell bleibt zunächst zurückhaltend, wie Sprecher von Aral und Esso auf dpa-Anfrage bestätigten. «Wir haben das auch überlegt, dann aber für uns entschieden, dass wir das nicht machen wollen», sagte Esso-Sprecherin Gabriele Radke. Das Aufpumpen der Autoreifen solle für Kunden kostenfrei bleiben.

Ähnlich äußerte sich ihr Aral-Kollege Detlef Brandenburg. «Wir haben keinerlei Pläne in dieser Richtung.» Der Luftdruck spiele auch für die Sicherheit beim Autofahren eine wichtige Rolle, deshalb bleibe der Service bei Aral weiterhin gratis. In den Niederlanden sei es allerdings selbstverständlich, dafür an Tankstellen Geld zu bezahlen, bekräftigte BTG-Rechtsexperte Drott. Der ADAC kritisierte die zusätzlich anfallenden Kosten für Autofahrer. «Der ADAC lehnt das ab. Man fragt sich, wofür man noch alles zahlen soll? Ein bisschen Service muss sein, die Kraftstoffpreise sind hoch genug», sagte Behr.

Reifendruckfüllgerät von Air-Serv