Oslo (dpa) - Geisteskrank und eiskalt - der Verteidiger des norwegischen Attentäters Anders Behring Breivik hält seinen Mandanten für eine tief gestörte Persönlichkeit. Die Justiz erwägt, Breivik wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit anzuklagen - die Höchststrafe wäre 30 Jahre Haft. Die norwegische Polizei begann inzwischen damit, die Namen von Opfern der Terroranschläge vom Freitag zu veröffentlichen. Im Gefängnis steht der Mörder von mindestens 76 Menschen unter permanenter Beobachtung - wegen Suizidgefahr.