Paris (dpa) - Die Haute-Couture-Schauen für Herbst und Winter 2011/12 sind am Montag in Paris angelaufen. Insgesamt vier Tage dauert der Reigen der Präsentationen. Die Veranstaltung steht in dieser Saison auch im Zeichen neuer Namen.

Denn neben den großen Traditionshäusern wie Chanel oder Dior, die seit Jahrzehnten die Hohe Schneiderkunst pflegen, sind Newcomer wie die junge Holländerin Iris van Herpen oder der Italiener Giambattista Valli als Gastmitglieder geladen.

Valli machte schon mit fein gearbeitetem Prêt-à-Porter von sich reden. Er könnte mit seiner jungen, spielerischen Mode Frische in die Couture bringen. Einer der «Neuen» ist zugleich ein Altmeister: Der Tunesier Azzedine Alaïa, in den 80er und 90er Jahren eine Modelegende, hat seit vielen Jahren kein solches Defilee mehr inszeniert. Nach wie vor gilt er jedoch als einer der besten Schneider der Welt.

Das Haus Christian Dior stand am Starttag auf dem Programm. Alaïa wiederum soll mit seiner Schau am Donnerstag die exklusiven Präsentationen abschließen. Am selben Tag zeigen ausgewählte Schmuckhäuser ebenfalls ihre Kreationen.

In Berlin läuft diese Woche zudem die Fashion Week (6.-9. Juli). Auch dort steht Mode von Iris van Herpen mit auf dem Programm - sie zeigt Freitag (8. Juli) Entwürfe für Frühjahr und Sommer 2012.

Website des Pariser Verbandes der Modeschöpfer der Couture und des Prêt-à-Porter, der die Schauen organisiert

Iris van Herpen