Berlin (dpa) - In der Debatte um eskalierende «Facebook-Partys» hat sich NRW-Innenminister Ralf Jäger gegen ein grundsätzliches Verbot ausgesprochen. Die vorhandenen Gesetze würden völlig ausreichen, sagte er im ARD-«Morgenmagazin». Die Polizei nutze selbst Facebook und bekomme so früh mit, wer zu solchen Massenpartys einlade. Anfang Juni hatte eine Jugendliche in Hamburg versehentlich ihre Party zum 16. Geburtstag über das Onlinenetzwerk Facebook öffentlich angekündigt - es kamen 1600 ungebetene Gäste. 100 Polizisten waren im Einsatz.