Paris (dpa) - Der in den USA angeklagte frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wird wahrscheinlich nicht an den Vorwahlen der Sozialistischen Partei für die Präsidentschaftskandidatur teilnehmen. Er habe nicht den Auftrag bekommen, sich dafür einzusetzen, dass die Frist für eine Kandidatur verlängert wird. Das sagte der ihm nahestehende Abgeordnete Jean-Christophe Cambadélis dem Sender France Culture. Dominique Strauss-Kahn wolle jetzt in erster Linie von dem Unrecht, das ihm widerfahren ist, reingewaschen werden.