Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hält trotz der jüngsten Terroranschläge am Abzug der ersten deutschen Soldaten aus Afghanistan noch in diesem Jahr fest. Das geht aus dem jüngsten Fortschrittsbericht zu Afghanistan hervor. Ziel bleibe, die Präsenz der Bundeswehr ab Ende 2011 reduzieren zu können. Auf eine Richtgröße für die Zahl der abziehenden Soldaten legte sich die Regierung weiterhin nicht fest. Generalinspekteur Volker Wieker hatte zuvor eine Größenordnung von 500 Soldaten ins Spiel gebracht. Derzeit sind am Hindukusch noch etwa 5000 deutsche Soldaten stationiert.