Essen (dpa) - RWE-Chef Jürgen Großmann erwägt laut einem «Spiegel»-Bericht eine weitreichende Verknüpfung seines Konzerns mit dem russischen Gas-Giganten Gazprom.

Auch eine strategische Beteiligung von Gazprom an RWE oder RWE-Töchtern und sogar eine Rolle der Russen als «Ankeraktionäre» in dem Essener Konzern seien für Großmann denkbar, berichtete das Magazin, ohne dafür eine Quelle zu nennen. Der RWE-Chef habe darüber am Freitag in Paris mit Gazprom-Boss Alexej Miller gesprochen.

Gazprom hatte am Freitag kurz mitgeteilt, Miller und Großmann hätten über die Zusammenarbeit ihrer Unternehmen gesprochen. Eine RWE-Sprecherin wies darauf hin, dass RWE und Gazprom über eine Revision der Gaslieferverträge sprächen. Sie nannte den Bericht des «Spiegels» spekulativ und wollte ihn nicht kommentieren.

Gazprom-Mitteilung