Stuttgart (dpa) - Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker kommt nach Aussage eines ehemaligen BKA-Ermittlers nicht als Schützin beim Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback infrage. Es sei nicht Frau Becker gewesen, sagte der damalige Einsatzleiter des Bundeskriminalamts, Rainer Hofmeyer, im Prozess gegen Becker vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Es habe keine Hinweise gegeben, dass eine Frau direkt an der Tat beteiligt war. Hofmeyer schloss entschieden aus, dass Becker bei den Ermittlungen in irgendeiner Weise geschützt wurde.