Mainz (dpa) - In der Mainzer Uniklinik sind vor knapp einem Jahr zwei Babys an verseuchter Nährlösung gestorben, ein Junge und ein Mädchen. Das teilte der Leitende Oberstaatsanwalt, Klaus-Peter Mieth, mit. Ein dritter Säugling sei nicht an der Nährlösung gestorben, sondern habe schwere Vorerkrankungen gehabt. Elf Kinder hatten auf der Intensivstation der Klinik eine mit Bakterien verunreinigte Nährlösung bekommen. Der Tod der drei Babys hatte bundesweit Bestürzung ausgelöst.