Tokio (dpa) - Die japanische Regierung hat nach der Atomkastrophe von Fukushima personelle Konsequenzen gezogen. Wie Industrieminister Banri Kaieda sagte, wurden drei für die Nuklearpolitik und -Aufsicht zuständige Beamte ihrer Ämter entbunden. Der stellvertretende Wirtschaftsminister, der Leiter der Behörde für Naturressourcen und Energie sowie der Chef der Agentur für Nuklearsicherheit müssen ihre Posten aufgeben. Der Agentur war zum Beispiel vorgeworfen worden, den Tsunami- und Erdbebenschutz für das Atomkraftwerk in Fukushima nicht streng genug durchgesetzt zu haben.